Kinderbetreuung in Werl


Alle Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie, altersgerechte

Förderung, Erziehung und Bildung.

 

Somit ist es auch mein Bildungsauftrag, die Entwicklung der Kinder so zu unterstützen, dass sie sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln können.

Vertrauen in ihre selbstständigen Fähigkeiten sollte hierbei gegeben sein, denn der Selbstbildungsprozess ist für alle Kinder wichtig. 

 

Durch die Gruppengröße von maximal 5 gleichzeitig anwesenden Kindern ist es mir möglich, sie individuell zu fördern, zu beobachten und auf die Bedürfnisse sowie Interessen der Kleinen einzugehen. 

 

 

Lernerfahrungen für unter Dreijährige: 

Bereits bei unter Dreijährigen werden viele Reize und Erfahrungen aufgenommen, die wichtig für die Entwicklung sind und daher unbedingt gefördert werden müssen. 

 

Sie lernen u.a. krabbeln, laufen, sprechen und selbstständiges Essen. Zudem müssen sie irgendwann trocken werden. Hierbei unterstütze ich die Kinder nicht nur, sondern fördere auch ihr selbstständiges Handeln.

Dabei braucht man viel Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld, aber nur so kann diese selbstständige Entwicklung positiv beeinflusst werden.

 

Ich lasse mich auf jedes Kind individuell ein und erforsche mit ihm zusammen neue Dinge. Dabei bekommt das Kind die Hilfestellung, die es braucht. Wichtig ist es jedoch, ein richtiges Maß zu finden, mit dem ich die Kinder "selber machen lasse" oder ihnen "Anregungen und Ideen" für ihr Tun vorgebe. 

 

 

Kommunikative Bildung:

Das Erlernen und Fördern der Sprache ist unerlässlich für jedes Kind. Unterstützen kann man die Sprachentwicklung auf vielfältige Art und Weise.

Ich spreche sehr viel mit den Kindern, erkläre und stelle Fragen.

Täglich lesen wir altersgerechte Bücher oder gucken uns Bilderbücher an.

Fingerspiele, Reime, Gedichte und Lieder machen den Kindern nicht nur viel Spaß, sondern laden sie auch ein, mitzumachen und die Wörter zu wiederholen. 

So wird der Wortschatz stetig erweitert.

Auch bei Kindern mit Migrationshintergrund, die gar kein Deutsch verstehen oder nur einige Wörter, bin ich sehr bemüht, ihnen auf vielfältige Art und Weise unsere Sprache näher zu bringen. So haben sie später im Kindergarten weniger Kommunikationsprobleme und finden sich schneller zurecht.

 

 

Motorische Fähigkeiten:

Es ist wichtig, die motorischen Fähigkeiten der Kinder zu fördern und zu stärken.

Malen, kleben, schneiden, falten, hüpfen, rennen, springen, balancieren, wippen, bauen usw. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. 

Einmal die Woche bauen wir uns einen kleinen Balancier-Parcour auf, je nach Wetter drinnen oder draußen. Hierbei haben selbst die Kleinsten schon viel Spaß. 

Auch Spielplatzbesuche tragen dazu bei, die motorischen Fähigkeiten bei den Kindern weiter zu entwickeln. 

Allgemein ist eine ausreichende Bewegung für die Kinder unerlässlich und wichtig für die gesamte Entwicklung!

 

 

Naturwissenschaftliche Bildung:

Erkenntnisse über Natur, Umwelt, Jahreszeiten usw. zu gewinnen, macht schon den Kleinsten viel Spaß.

Daher laden regelmäßige Spaziergänge, Aktivitäten an der frischen Luft und Bastelstunden rund um die Jahreszeiten dazu ein, viel Neues zu erfahren und zu lernen. 

Wir gehen auf Entdeckungstouren, beobachten, erzählen und lernen so die Veränderungen der Natur wahrzunehmen, neue Tiere zu entdecken und die Jahreszeiten kennen. 

Auch Experimente mit Wasser, Sand, Steinen und anderen Naturmaterialien sind nicht nur spannend, sondern bringen den Kindern die Natur noch ein Stück weit näher. 

 

 

Kinder und Tieren:

Kinder bauen schon frühzeitig eine Bindung zu Tieren auf. So lautet meistens eins der ersten erlernten Wörter "wau-wau".

Aber nicht nur Hunde sind ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Welt sondern alle Tiere. Daher ist es mir wichtig, die Kinder nicht gänzlich von der Betreuung und Versorgung unserer Haustiere auszuschließen, sondern lasse sie in sinnvollem und verantwortungsvollem Maße daran teilhaben.

So lernen sie frühzeitig, dass auch Tiere Bedürfnisse haben und man Verantwortung dafür übernehmen muss.

Die Tiere hingegen können den Entwicklungsprozess der Kinder in hohem Maße unterstützen.

 

 

Soziale Bildung:

Das Sozialverhalten zu entwickeln ist ebenfalls eines meiner pädagogischen Ziele.

Da nicht nur die Tageskinder oft unterschiedlichen Alters sind, sondern auch meine

eigenen Kinder gerade in der Mittags- und Nachmittagszeit viel mit ihnen zusammen

sind, lernen die Kinder - vor allem Kinder, die täglich da sind - eine

geschwisterähnliche Beziehung kennen.

 

Zudem haben diese gemischten Altersgruppen aber auch den Vorteil, dass die

Kinder viel voneinander lernen können.

Die kleinen Kinder schauen sich oft die Verhaltensweisen und körperlichen Fertigkeiten

bei den Großen ab, dadurch werden die zum Ausprobieren animiert.

Die größeren Kinder hingegen können Respekt und Rücksichtsnahme lernen, aber auch

Geduld, die Fähigkeit des Teilens usw.

Gegenseitige Hilfe und Unterstützung, sowie das Gemeinschaftsgefühl wird gefördert

und gestärkt.

 

Hinzu kommt, dass die Kinder frühzeitig lernen sollen, ihre Bedürfnisse, Wünsche und

Ideen selber zu äußern, damit wir gemeinsam versuchen können, diese Dinge

angemessen umzusetzen, denn das ist ebenfalls ein weiterer erheblicher Schritt

für die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten, aber auch für viel Spaß miteinander!

 

 

Wichtiges in eigener Sache:

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es mir als Tagespflegeperson sehr wichtig ist, eine gute Beziehung und Bindung zu den Kindern aufzubauen, denn nur so kann ich sie, in Zusammenarbeit mit den Eltern, optimal fördern und unterstützen. 

 

Grenzen und klare Regeln müssen bei allen Kindern gesetzt werden, denn diese dienen ihnen als Orientierungshilfe für die gesamte Weiterentwicklung.

Das Kinder Grenzen überschreiten und testen möchten, wie weit sie gehen können, ist absolut normal und ebenfalls ein wichtiger Teil der Entwicklung.

Notwendige Konsequenzen bringe ich jedoch liebevoll und mit logischen Erklärungen verbunden an, denn so gebe ich jedem Kind die Chance, durch diese Erfahrung zu verstehen und zu lernen.

 

Liebe, Geborgenheit, Lob und Anerkennung müssen allen Kindern zu Teil werden! 

 

 

 

"Erkläre mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe."

 

(nach Konfuzius)

 

 

Zum nächsten Thema: Eingewöhnung